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Raspberry Pi SD-Karte durch einen USB-Stick ersetzen

Raspberry Pi SD-Karte durch einen USB-Stick ersetzen

Wer kennt das nicht, die SD-Karte des Raspberry Pi geht im unpassendsten Moment kaputt und alle Daten sind futsch. Die Auslagerung der Daten auf einen USB-Speicher kann hier Abhilfe schaffen, desweiteren hat dies einige Geschwindigkeit Vorteile. Hochwertige SD-Karten sind im Gegensatz zu günstigen schnell, verkraften aber auch weniger Schreibzyklen und sind langsamer und nicht so langlebig wie USB Sticks. Der Raspberry Pi hat hat zwar einen integrierten USB Hub, von diesem lässt sich der RPi jedoch nicht komplett booten. In diesem Tutorial erkläre ich wie ihr die SD-Karte gegen einen USB-Stick austauschen könnt. Die SD-Karte muss allerdings weiterhin für die Boot-Partition verwendet werden.

Update:

Mit dem Raspberry Pi 3 ist es jetzt möglich komplett von USB zu booten, das hier gezeigte Vorgehen ist weiterhin möglich aber nicht sinvoll. Um euren Raspberry Pi 3 komplett von USB zu booten verwendet das aktualisierte Tutorial

Hardware

Fesplatte oder USB-Stick einrichten

Steckt euren Stick oder eure Platte via USB an, als erstes müssen wir dann natürlich wissen unter welchem Pfad der Speicher gemountet wurde.

Falls die Disk gemountet ist muss diese nun ausgeworfen und formatiert werden (Achtung ihr verliert eure Daten auf diesem Speicher)

Daten verschieben

Zum verschieben aller Daten von der SD-Karte auf die Festplatte gebt ihr folgenden Befehl ein

Bootsequenz aktualisieren

Das der USB-Speicher automatisch eingebunden wird und somit auch zum booten funktioniert muss die fstab angepasst werden.

Dort ersetzen wir den Inhalt durch

Boot.txt anpassen

Bevor Wir die für das booten verwantwortliche Datei /boot/cmdline.txt verändern, erstellen wir eine Sicherung davon.

Nun kann sie geändert werden.

Den Inhalt der boot.txt ersetzen wir durch

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Über raspberry.tips

16 Kommentare

  1. Guter Tipp, ich habe allerdings festgestellt, daß der Punkt fstab anpassen unter Bootsequenz aktualisieren überflüssig ist. Auch sollte Boot.txt anpassen besser cmdline.txt anpassen heißen.

    Ich habe statt eines USB Stick, der ja auch nur begrenzt beschreibbar ist, eine kleine USB-SSD von Verbatim verwendet, die läßt sich mit doppelseitigem Klebeband sauber auf dem Raspberry 2 – Gehäuse fixieren.

    Danke für den Beitrag !

    Tchelovek

    • Ich habe den Wechsel bisher gescheut aber mit der Anleitung. Überall ist sonnst zig Tausende mal drumherum Gerede. danke^^ Und an mein Vorredner aus die “neuen” und doch nicht ganz so neun ssd sind im grunde immer noch das selbe wie sd-Karten oder USB Sticks.Ich Persönlich beibe solange es geht bei den guten alten HDDs^^

  2. hab alles nach anl gemacht. bekomme aber während des verschiebens von der sd-karte auf den stick viele fehlermeldungen:

    z.b. ….: kann open nicht ausführen:keine berechtigung

    oder:

    “dateiname” ist um 4093 bytes geschrumpft, fülle mit nullen auf.

     

    weiß nun nicht genau, ob ich weiter machen soll…

    muss man sich als “root” angemeldet haben? bin als “pi” und passwort angemeldet als ich mit der anl begonnen habe…

    soll ich nun von vorn beginnen? habe sorge, dass nun schon irgendwelche datein verschoben wurden, andere vlt noch nicht….

    wäre für infos sehr dankbar.

  3. Hallo,

    welche Datenverzeichnisse müssen denn dann noch auf der sd Karte verbleiben ?

    Ich habe bisher eine 32GB SD Karte in Gebrauch. Würde diese aber gern durch eine viel kleinere ersetzen und mir davon dann für den Notfall ein Image ziehen. Den USB Stick soll dann ebenfalls regelmäßig gesichert werden.

    Kann ich einfach eine frische Grundinstallation auf einer kleinen Karte machen, die cmdline und boot.txt ändern und dann vom Stick meine “alte” Installation betreiben ?

    • Dies würde mich auch sehr Interessieren. Zwar weniger um die SD Karte zu tauschen, als eher dadrum, damit man keine Doppelte Strucktur hat. Sowas führt gerne zu Fehler, wo man Tagelang nach Lösungen sucht, nur weil man eine Datei in die Falsche Version des Systems abgelegt hat.

      Gruß

      Raspido

  4. Sollte das nicht auch mit einem “dd if=/dev/mm…. of=/dev/sda1” zumachen sein, anstatt einem tar’ed-copy?
    Natürlich nur falls das Ziel (der Stick) hinreichend groß ist.
    Der Kopierbefehl resultierte bei mir in zahllosen Warnungen, und hörte trotz des –exclude nicht auf zu kopieren, bis ich die Ausführung nach über 6GB (von eigentlich 4.5GB im root laut ‘df’) abbrach.

  5. Mir ist es schon einige Male passiert das RPI-2 wegen SD karte plötzlich nicht mehr booten wollte. Das nervt. Nach ein paar Mal habe ich entscheiden von Anfang an ROOT auf USB zu installieren. Ich mache das so: wie gewöhnlich schreibe ich das Image auf SD. Dann dasselbe auf USB Stick. USB Festplatte nutze ich nicht wen RPI in 24/7 Betrieb ist weil so spart man 2-3 Watt (je nach HDD). Na ja, außer man will RPI als NAS mit mehrere GB Platz nutzen. Da es Probleme gibt wegen gleiche UUID’s auf SD und USB sind, so mache ich folgendes: am Linux PC (bei mir Xubuntu) mit Gparted vergrößere ich die ext4 Partition am SD (muss nicht unbedingt sein). Am USB entferne ich BOOT Partition, vergrößere ext4 Partition weil rasp-config kann nur SD vergrößern. Mit z.B. „sudo blkid /dev/sdaX“ kann man UUID’s herausfinden. Mit „sudo tune2fs –U random /dev/sdaX“ (tune2fs hat auch mehr Optionen für UUID setzen) gebe ich neue UUID für ROOT Partition entweder on SD oder USB. Dan ändere ich wie fstab (hier binde ich ROOT Partition per UUID) und cmdline.txt wie beschrieben.

  6. ist diese Umstellung im laufenden Betrieb möglich.
    Meine Hausautomation läuft darüber. Die muss laufen
    Danke im Voraus für Antwort

    Gruß Werner

    • Um einen kurzen reboot wirst du dennoch nicht drumherum kommen.

      Diese cmdline.txt wird ausgelesen, bevor der RasPi überhaupt ein Betriebssystem bootet. Das heisst, DIESE Umstellung zeigt ihren Effekt erst nach einem Reboot.

  7. Diese Anleitung funktioniert nicht!
    Tar: Beende mit Fehlerstatus aufgrund vorheriger Fehler.
    Sockets werden ignoriert. Und Bereiche aus fehlender Berechtigung nicht kopiert. Trotz sudo.

  8. zum kopieren von Daten würde ich statt sudo rsync verwenden

    sudo rsync -xa / /mnt/

    Gruß Marek

  9. passt

    diese Anletung funktiniert im laufenden betrieb mit neuen images

    die befehle nicht abtippen sondern kopieren, via ssh verbinden

    dauert keine 20 min

    die fehler beim tar………….. ignorieren

    beim ersten start geduld 10 min

    das fs auf dem stick ( 32 GB) muss sich erst “entfalten”

    brauchte ich heute noch mal selbst

    für meine neuen gebraucht pi b2

    Danke

  10. bester test

    alles beim lfd pi auch das karte ziehen

    sudo umount /boot <= lsof und fuser error ignorieren

    mount |grep boot dann ist das richtig

    karte aus pi ziehen im lfd betrieb => pi läuft weiter

    ACHTUNG die Karte NICHT beim lfd PI wieder reinstecken , das klappt manchmal nicht :-(

    zum neustarten

    shutdown -h now

    PI stromlos machen ( stecker ziehen)

    Karte wieder rein stecken

    stromstecker wieder rein

    :-)

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