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Raspberry Tips – Test ohne Banner, dafür mit Background Crypto Mining im Browser

Die Presse ist voll von meist negativen Beispielen wie das Mining von Crypto Währung (zum Beispiel Bitcoin) durch kriminelle missbraucht wurde, beim Lesen eines solchen Artikels bin ich darauf Aufmerksam geworden dass das „minen“ von Crypto-Währung im Browser anstelle der lästigen Werbe-Banner für Webmaster eine Alternative sein kann.

Das Prinzip ist recht einfach, der Benutzer einer Webseite schürft während des Aufenthalts auf einer Webseite mit seiner CPU etwas Crypto Währung für den Betreiber (simples Java Script), im Gegenzug werden keine Banner angezeigt. Da sich der Ressourcen Verbrauch der Java Script Miner einstellen lässt beeinflusst das Schürfen den Rechner des Benutzers im Normalfall nicht.

Ich persönlich finde die Idee klasse, anstelle auf nervige Banner zu schauen unterstütze ich die Webmaster lieber mit etwas meiner Rechenleistung. Daher habe ich zum Test alle Anzeigen, welche meist zur Finanzierung der Hosting-Kosten und der Projekte verwendet werden, zu Gunsten des Java Script Miners von Monero (XMR) via coin-hive.com deaktiviert.

Update 18.10.17
Der Anbieter hat nun eine Möglichkeit geschaffen nur unter Zustimmung der User zu Minen. Diesem Vorschlag passe ich mich an und habe den JS Code entsprechend aktualisiert.

Update 08.10.17
Nachdem es seitens des Anbieters nun die Möglichkeit gibt das Mining etwas transparenter zu gestallten, man kann nun einen interaktiven Miner in die Webseite einblenden und der User kann die Aktion jeder Zeit selbst stoppen, habe ich mich entschieden diese Variante noch mal zu Testen.

=> Wer nicht für mich minen möchte hält den Miner einfach in der Sidebar rechts an oder verändert den Speed und die Anzahl der Prozesse.

crypto miner info

Update 24.09.17:
Da Viren Scanner das Script als gefährlich einstufen (wurde zu oft missbraucht) habe ich dieses von der Webseite entfernt, bis auf weiteres verzichte ich auf Anzeigen und auf das Mining. Die Einnahmen des Minings waren zwar nicht mit klassischen Anzeigen zu vergleichen, die Hosting Kosten lassen sich damit aber gerade so decken, wäre also eine Alternative gewesen.

Jede Seite von Raspberry.Tips enthält folgenden Java Script Code der anstelle Werbung anzuzeigen etwas eurer CPU-Leistung zum XMR Mining für raspberry.tips verwendet. Die dazugehörige Oberfläche wird rechts in der Sidebar eingeblendet.

 

Im Verlauf des Experiments werde ich hier weiter berichten. Wer Raspberry Tips nicht via „Browser Mining“ unterstützen möchte kann JavaScript (coinhive.min.js) im Browser blockieren oder die Webseite einfach verlassen.

Wie ist eure Meinung hierzu? Gebt ihr gerne etwas (meist ungenutzte) Rechenleistung beim Surfen ab oder wollt ihr lieber Banner sehen?

Über raspberry.tips

8 Kommentare

  1. Das perfide ist ja, daß die meisten Webseitenbetreiber eben nicht auf den „Zusatznutzen“ ihres Angebots hinweisen.
    Gern bin ich bereit, für fundierte Informationen Geld oder auch Rechenleistung in die Hand zu nehmen, keine Frage.
    Nur, dem arglosen Besucher einfach sowas unterzuschieben, geht meiner Meinung nach garnicht.
    Coinhive und Konsorten verschwinden bei mir eh im PiHole, es sei denn ich ließe den Zugriff zu.
    Übrigens verschwindet auch erstaunlich viel Werbung im PiHole. ;-))
    Ca. ein Viertel meines Traffics macht(e) unnötigen Werbung aus.
    Guter Content soll sich finanzieren können, den „Abzockern“ sollte man aber die rote Karte zeigen!
    Leider wissen die wenigsten Nutzer das Eine vom Anderen zu unterscheiden.
    In diesem Sinne…
    tolle Webseite und meine Unterstützung soll euch zuteil werden

    Grüße

    Onkel Tom

  2. Ich finde das eine sehr gute Idee und bin gern bereit, dem Betreiber der Website etwas Rechenzeit zu spenden. Das tue ich bei mittels Javascript angezeigter Werbung zwangsweise auch. Dazu muss ich mich auch noch optisch von der Werbung belästigen lassen. Also ich ziehe das Mining im Hintergrund der Werbung klar vor.

  3. Thomas Brandtstaetter

    Nochwas zum Thema „Nebenverdienst indem man Besucher Cryptocoins schürfen lässt“:

    https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Pirate-Bay-laesst-heimlich-Krypto-Miner-auf-Nutzer-PCs-laufen/was-viele-Miner-ignorieren-und-die-Typen-von-TPB-ihnen-nicht-sagen/posting-31053843/show/

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    Als Miner muss man bei seiner Gemeinde eine Gewerbeanmeldung abgeben. Das liegt daran, dass man eine gewerbliche Tätigkeit ausübt.

    Miner müssen Steuern zahlen. Vor allem im Hinblick darauf wird wohl auch die Steuerfahndung schon hierauf geschult. Sie sollten wissen, die Steuerfahndung ist nicht das „normale Finanzamt“ diese Leute sind sehr gut ausgebildet und mit ausreichend Befugnissen ausgestattet. Des Weiteren sind sie auch kreativ.
    Als Miner ist man Gewerbetreibender und dementsprechend auch gewerbesteuerpflichtig.

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    Daher ist man gut beraten, auch über die realisitischen Konsequenzen des Minings nachzudenken. Und die sind beim Cryptocoin Mining eben nicht, „reich“ zu werden (von einigen Ausnahmen mal abgesehen).

  4. An und für sich ja ne gute Idee ABER es gibt Virenprogramme wie z.B. Kaspersky die deine Webseite nun als bösartige Webseite ansehen und deinen Miner als Trojanisches Programm ansehen. So ist es zumindest bei Kaspersky.

    Eventuell solltest du dir das ganze nochmals genau überlegen

  5. Hi,

    sehr interessanter Ansatz, auf jeden Fall besser als Banner-Werbung.
    Das einzige Problem könnte sein, den User auf den Umstand hinzuweisen, dass hier etwas im Hintergrund abläuft.

    Bin auf jeden Fall mal auf dein Resümee gespannt, besonders im Vergleich mit traditioneller Banner-Werbung.

    Gruß,
    Jan

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